Für Fahrradpuristen ist der Seitenständer sicher ein verzichtbares Accessoire. Doch im Alltag ist er schon vorteilhaft und zudem kann ein schöner Seitenständer das Rad auch optisch aufwerten. Die marktüblichen Fahrradständer sind jedoch alles andere als schön. Dem halbwegs schlichten und bekannten Aluguss-Seitenständern fehlt es leider an Stabilität. Diesmal kommt die Lösung aus Schweden von Atranvelo und hört auf den Namen Mego.

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Robuster Seitenständer

Der Seitenständer besteht aus einem massiven, am Ende gebogenen Stahlzylinder. Das schlichte Design überzeugte mich auf anhieb und dieser Seitenständer ist inzwischen an jedem meiner Räder verbaut. Wenn er hochgeklappt ist, bildet er eine Parallele zur hinteren Radaufhängung. Auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so aussieht, das Rad steht sehr stabil auf dem optisch filigranen Seitenständer.

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Allerdings sollen zwei Nachteile nicht unbemerkt bleiben. Aufgrund der starren Konstruktion lässt sich die Höhe nicht verstellen, sodass beim Kauf auf die richtige Größe zu achten ist. So gibt es einen für 26″ und 28″ Fahrräder. Wer auf jedes Gramm achtet, dem könnte das höhere Gewicht durch die massive Bauweise gegenüber Alu-Seitenständer stören. Mich stören die paar Gramm mehr aber nicht, sonst würde ich wahrscheinlich auch Alu-Fahrräder fahren und soweit wollen wir es dann lieber nicht kommen lassen.

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